Einstieg in die AWS-Cloud – Teil 2 Virtuelle Netzwerke mit AWS VPC einrichten

Für das Anlegen von VPCs stellt Amazon einen komfortablen Assistenten zur Verfügung (Thomas Drilling).

AWS VPC bietet die Möglichkeit, über virtuelle Private Clouds private Netzwerke einzurichten. So gelingt die Konfiguration einer AWS VPC.

AWS Virtual Private Cloud (VPC), Elastic Compute Cloud (EC2) und Elastic Block Storage (EBS) sind drei der sogenannten Foundation-Services in AWS, mit denen sich die meisten IaaS-Szenarien (Infrastructure as a Service) abbilden lassen. Nachdem wir uns im ersten Artikel dieser Reihe bereits mit dem ebenfalls fundamentalen Identity and Access Management (IAM) in AWS befasst haben, geht es jetzt an das Erstellen eines virtuellen Netzwerks in der Cloud.

Dieser Beitrag erläutert also die Funktionsweise der AWS Virtual Private Cloud und zeigt das Erstellen einer VPC inklusive eines öffentlichen Subnetzes, wobei die meisten mit VPCs im Zusammenhang stehenden Konzepte zum Einsatz kommen. Das im ersten Schritt erstellte VPC mit seinen Subnetzen dient später als Fundament für die virtuellen Maschinen der EC2-Instanzen. Mit den folgenden Teilen dieser Artikelserien sollen dann ausgehend von einer Webserver-Instanz in einem öffentlichen Subnetz sukzessive komplexere Szenarien erläutert werden.

Was ist eine Virtual Private Cloud?

Eine Virtual Private Cloud ermöglicht das Bereitstellen und Ausführen von AWS-Ressourcen in einem eigenen, selbst definierten und verwalteten virtuellen Netzwerk. Der Kunde hat dabei die vollständige Kontrolle über seine virtuelle Netzwerkumgebung, unter anderem bei der Auswahl des eigenen IP-Adressbereichs für die VPC und die darin erstellten Subnetze, einschließlich der Konfiguration von Routing-Tabellen oder Netzwerk-Gateways. VPCs unterstützen IPv4 und IPv6. Realisiert sind sie ähnlich wie bei anderen Anbietern auch mit Hilfe von Overlay-Netzwerken und einer zugrundeliegenden SDN-Technologie (Software-defined Networking).

Wie funktionieren VPCs?

Wie bei AWS üblich, lassen sich alle erforderlich Schritte wahlweise über eine grafische Benutzeroberfläche mit Hilfe der AWS Management Console, via Kommandozeile oder programmatisch über diverse SDKs oder RESTful-API-basiert durchführen. Der Umgang mit VPCs ist dabei vergleichsweise einfach, da sich die Benutzeroberfläche der AWS Management Console intuitiv erschließt.

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