Erstellen einer Lambda-Funktion Einführung in AWS Lambda - Teil 2

Das Assistenten-geführte Erstellen eine Lambda-Function (Thomas Drilling).

AWS hat mit Lambda „Serverless Computing“ salonfähig gemacht. Im Vergleich zu Azure Functions von Microsoft und Cloud Function von Google unterstützt AWS aber deutlich mehr Programmiersprachen und interagiert mit mehr Diensten. Der Einstieg in Lambda gelingt dank vollständiger Integration in der AWS Management Console recht einfach, auch wenn in der Praxis vorrangig programmatische Verarbeitung zum Einsatz kommt.

Für einen ersten Eindruck soll es daher genügen, Lambda-Funktionen über die AWS Management Console bereit zu stellen, auch wenn Entwickler Lambda-Funktionen in der Praxis meist programmatisch über die CLI/SDK nutzen.

Hierzu klickt man in der Management Console im Bereich „Compute“ auf „Lambda / Get Started Now“. AWS bietet daraufhin die Möglichkeit, entweder eine neue Lambda-Funktion („Blank Function“) oder auf Basis vorhandener Vorlagen (Blueprints) zu erstellen. Deren Anzahl ist inzwischen auf 96 angewachsen. Die Lambda-Templates sind gruppiert nach der Programmiersprache und der Art der Interaktion mit anderen AWS-Diensten für Amazon S3, Amazon DynamoDB, SNS (AWS Simple Notification Service), Amazon Kinesis, Amazon CloudWatch oder externen Tools und Services, zu erkennen jeweils am unteren Rand der jeweiligen Blue-Print-Box.

Das folgende Beispiel soll vorrangig den Workflow demonstrieren und zeigen, wie sich Lambda-Funktionen prinzipiell einsetzen lassen, wozu AWS dankenswerterweise den Blueprint „hello-world-python“ zur Verfügung stellt. Hierbei handelt es sich um exemplarischen Python-Code; prinzipiell ist die verwendete Programmiersprache hierbei nicht von Bedeutung. Nach Auswahl des Blueprints „hello-world-python“ hat man dann im ersten Schritt des Assistenten „Configure triggers“ die Möglichkeit, einen Service auszuwählen, der die Lambda Funktion automatisch triggert. Ein Klick in die graue Box liefert eine Liste verfügbarer Services.

n Abhängigkeit des hier gewählten Services wird der Nutzer von AWS aufgefordert, weitere für diese Service relevante Informationen bereit zu stellen, bei einer DynamoDB-NoSQL-Datenbankbeispielsweise den Tabellen-Namen, die Batch-Größe und die Start-Position. Bei S3 bedarf es hingegen eines Bucket-Namen und eines Event-Typs. Da eine Lambda-Funktion immer „live“ ist, lässt sich der erstellte Trigger wahlweise erst einmal nur erstellen oder mit „Enable“ gleich aktivieren.

Wir wählen S3 als Trigger und können damit z. B. auf Veränderungen in einem S3-Bucket reagieren (Event type = Object Created (All)), etwa wenn ein Nutzer eine Datei hochlädt.

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